2010
01.31
Die Knochen sind müde, die Kräfte ausgezehrt – nicht verwunderlich nach zehn Stunden fotografischer und kulinarischer Entdeckungstour in Hong Kong. Dafür gabs viel zu sehen, zu staunen und abzubilden.
Zu den Höhepunkten der heutigen Tour zählen der TaiYuen Straßenmarkt und der Central District mit den beeindruckenden Wolkenkratzern, die die markante Skyline von Hong Kong Island formen.

Wolkenkratzer und Skyline
Der Markt zeigte sich hektisch, bunt und chaotisch – also Hong-Kong-typisch – und würde wohl gegen jede deutsche Gesundheits- und Hygienevorschrift verstoßen. Hier wird auch beim Ausnhemen und Verkaufen von Fisch und Fleisch geraucht, als wäre es selbstverständlich.
Krebse tummeln sich mit zusammengebundenen Scheren in kleinen Boxen, Fische schwimmen in einem Wasserbehälter und wieder anderes Meeresgetier macht scheinbar TaiChi im Aquarium. Ein dumpfes Hämmern, Blut spritzt, ein Kopf trennt sich vom Körper, der Fisch ist tot. Viel Blut, Eingeweide und rohes Fleisch sind hier völlig normal, und geschlachtet und ausgenommen wird natürlich direkt vor dem Kunden. Mit Abstand der lebendigste und zugleich toteste Markt den ich je gesehen habe.
Kulinarisch gab es auch interessantes oder besser gesagt seltsames zu entdecken, jedoch sehr zu empfehlen:
gegrilltes Fischwürstchen am Spieß
Grüner-Tee-Teigtasche gefüllt mit Sahne und Rote-Bohnen-Paste (aus einem Laden namens “Das Gute” – hier gabs auch Brezeln und Käsestangen, aber man reist ja nicht nach Asien um altbekanntes zu essen)

Kulinarisches
In den Straßen von Hong Kong
2010
01.30
Kategorie:
Reise /
Tags: keine Tags /
Hier noch ein kleiner Schnappschuss aus dem Flugzeug:

Ausläufer des Himalaya
2010
01.30
Während sich am Flughafen alles normal verhält – wie wohl an jedem größeren Flughafen der Welt – erliegt man sofort nach dem Verlassen den ersten Eindrücken der Metropole und ihren gewaltigen Dimensionen.
Die Lichter der Wohntürme scheinen in der Dunkelheit des Nachthimmels zu schweben, wie statische Irrlichter in streng geometrischer Formation. Gespenstische Gerippe aus Stahl erheben sich über lichtüberschwemmte, industrielle Spielplätze aus Beton. Dicht auf dicht stehen die Wohn- und Bürotürme, so dass jegliche Intimität verloren geht im gedrängten Durcheinander der gigantischen Metropole.
Das künstliche, farbenfrohe Leuchten der Werbetafeln und Stadtlichter lässt die Umgebung beinahe surreal erscheinen. Hier, in den Straßenschluchten, mischen sich alle vorstellbaren Farben und klettern an den Fassaden der Gebäude hinauf, bis sie sich schließlich in der Dunkelheit verlieren.
Die Größe dieser Stadt wird einem auch schnell bewusst wenn man in den U-Bahn-Systemen Hong Kongs herumirrt. Endlose Korridore, Horden von Menschen und nichtssagende Schriftzeichen. Desorientiert folgt man dem Strom um dann mit dem Reisekoffer in den Drehkreuzen Stecken zu bleiben. Man zwängt sich endlich in die nächste überfüllte Bahn und versteht nur Chinesisch. Hier habe ich ja die Münchener Lokführer vermisst, die auf grimmigem Bayrisch den Leuten über Lautsprecher zu verstehen geben, dass die U-Bahn jetzt voll ist.
Eine Kleinigkeit zu Essen aufzutreiben gestaltet sich unter Umständen nicht so einfach wie man denkt, vorallem wenn es für Mirko auch noch vegetarisch oder fischig sein muss. Aufgrund mangelder Englischkentnisse der Imbissbetreiber sind wir letztendlich frustriert bei McDonalds gelandet. Ein Menü für unter 2,50€ – wenigstens ist es günstig, so dachte ich. Aber zur Überraschung hat sich der asiatische “Grilled Chicken Burger” als kulinarisches Highlight herausgestellt. Das fleisch war saftig und mit typischen asiatischen Gewürzen mariniert. MacDonals ist in Asien im Vergleich zu Deutschland wirklich genießbar, auch wenn man hier ebenfalls nicht immer das bekommt was man bestellt hat.
2010
01.21
Eigentlich wollte ich die Neuauflage meines Blogs nicht politisieren. Aber ein im Netz gefundener Blogartikel hat mich einfach so fasziniert und überzeugt, dass ich ihn weiterverbreiten möchte. Eine kleine Geschichte von einem schwulen David der dem christlichen Goliath einen Stein ins Gesicht schleudert. Goliath ist zwar nicht besiegt, aber sicher hats ein wenig wehgetan. Sehr originell den Spieß mal gegen die Christen zu drehen und sich als etablierter und bekennender Homosexueller plötzlich als Christ zu outen. Aber bei so toleranten Eltern wird sicher alles gut werden: „Ich bin sicher, dass er dem entwachsen wird, aber selbst wenn nicht, werde ich meinen Sohn lieben und akzeptieren, egal, was geschieht.“, sagt die Mutter über die neu entflammte Christlichkeit ihres schwulen Sohnes.
2010
01.13
Hab mir eine Herzblende für mein Lensbaby geschnitzt. Kitschig aber auch irgendwie witzig.

2010
01.10
Die kalte Jahreszeit ist perfekt um sich um die bisher wenig beachteten fotografischen Arbeiten zu kümmern – zum Beispiel Urlaubsfotos aus Südtirol.
Für mich ist Südtirol bisher einer der kulinarisch und landschaftlich schönsten Flecken in Europa. Berge, viel Natur und ausgezeichnete frische Küche. Ein paar kleine Eindrücke von meinem Kurzurlaub im schönen Südtirol (Mai 2009) – leider nur von der landschaftlichen Seite:

Drei Zinnen

Blick vom Balkon des Hotelzimmers
2010
01.07
Kategorie:
Kurioses /
Tags: keine Tags /
2010
01.06
Kurz nach Neujahr lädt das winterliche Voralpenland trotz klirrender Kälte zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Also Freundin und Fotoausrüstung (inklusive Lensbaby) eingepackt und raus aus der Stadt!










2010
01.05
Habe erste Versuche angestellt meine digitale SLR an meine Großformatkamera zu adaptieren. Funktioniert erstaunlicherweise gar nicht schlecht, auch wenn nur ein kleiner bereich des Bildfeldes durch den Kleinbildsensor abgedeckt wird. Nächster Schritt wird sein eine planare Halterung für die Kamera zu bauen um diese fest an der großformatigen anzuschließen zu können.
