02.03
Da ich mir gestern noch den Fuß verstaucht habe und die Schmerzen auch heute noch anhielten sind wir kurz ins Krankenhaus, um sicher zu gehen, dass es nichts ernstes ist. Mal ein etwas anderes touristisches Erlebnis:
Nach dem Durchschreiten des Eingangs wird man gebeten seine Hände zu desinfizieren und kann sich auch optional einen Mundschutz umschnallen. Gemacht. Könnte man jetzt Chinesisch würde man vielleicht das organisatorische Talent der Hongkongnesen verstehen, aber ohne verhergehende Krankenhauserfahrungen in Hong Kong, ist dies unmöglich. Nachdem ich dann aber schließlich erfolgreich 300$ bezahlt hatte, wurde ich zu Schwestern geschickt, zwecks Puls- und Blutdruckmessung. “MY FOOT HURTS!”, protestierte ich – schien aber niemanden zu interessieren. Dann wurde ich im Minutentakt herumgeschickt von Warteplatz zu Warteplatz.
Schließlich warf ein kleiner Arzt mit gelb-rundem Gesicht einen kurzen Blick auf meinen Fuß und ein paar Minuten small-talk später war ich auch schon wieder im Wartebereich. Bis ich endlich, der totalen Verwirrung nahe, eine Packung Schmerztabletten und 13$ Wechselgeld überreicht bekam.
“Twice per day”, empfahl mir der indische Überreicher der Medikamente und fuhr fort: “with foot”. “Yes…for my foot”, entgegnete ich leicht irritiert. “NO, with foot”, wiederholte er. Er sah mir die Verzweiflung an und schrieb auf die Packung: “with food”.
Den Tag hab ich mich dann hinkend, wie Dr. House, durch die Stadt geschleppt und auf gemütlichen Bootstouren meinem Fuß eine Pause gegönnt. Interessant war die Insel Peng Chau, die völlig ohne Autos existieren kann. Kein wunder, dass man hier fast nur Renter sieht…
Knuffig, oder? Möchte man am liebsten gleich adoptieren - passen sicher ins Handgepäck!
Peng Chen - Fahrräder sind hier das einzige Fortbewegungsmittel mit Rädern
Kleine Sammlung von Dingen der letzten Tage, inkl. der Medikamente und Arztrechnung
Gute Besserung !
Nur – fotografierst du mit dem Fuß ? Oder war es nicht sooo interessant auf dem Wasser ?
Jetzt auch mit Bildern!